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Geschichte der
Buchbinder
Der Brauch,
Bücher mit festen Deckeln zu versehen und diese künstlerisch zu schmücken,
lässt sich schon auf die Antike zurückführen. Die Römer, Kopten und Griechen
umschlossen ihre Pergamentrollen- oder Papyrusrollen in Holz- oder Metalltafeln
(Diptychen und Triptychon). Im Mittelalter folgten die hölzernen Ledereinbände mit Goldarbeit,
Elfenbein-Schnitzwerk, Filigranen und sogar Edelsteinen.
Danach folgten im
frühen 15. Jahrhundert die ersten Buchbinder die den Metallüberzug mit Knöpfen
und Schlössern einführten. Davon blieben bis ins späte 19. Jahrhundert die
metallenen Beschläge die die Ecken der Buchdeckel schützten.
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